Unser treuer Begleiter braucht die richtige Nahrung
Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung dankt uns unser Vierbeiner mit Gesundheit, Lebensfreude und Zufriedenheit. Die richtige Ernährung zu finden ist bei der großen Auswahl an industriell zubereitetem Futter nicht leicht. Viele Hunde reagieren inzwischen mit Hautproblemen und Durchfall auf die verschiedensten Inhaltsstoffe der Futtersorten.
Hausmannskost für Hunde
Die Herstellerangaben bei Industriefutter sind häufig schwer verständlich und wer sich nicht mit der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe auskennt, steht rätselnd vor den Futtersäcken. Selbst zubereitete Nahrung für den Hund wäre eine Alternative, wären da nicht die Kosten, der Zeitaufwand und die Unsicherheit einer Mangelernährung. Die Lösung kann eine Art Hausmannskost für Hunde sein, die nach dem Lebensmittelstandart zubereitet wird und entsprechende Transparenz bei der Angabe der verwendeten Rohstoffen bietet.
Muskelfleisch statt Schlachtabfall
Der konsequente Verzicht auf Tier und Knochenmehl, Schlachtabfälle, Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe, sowie Zucker und synthetische Bindemittel sollte bei der Herstellung von Hundefutter selbstverständlich sein. Wer seinen Liebsten einmal selbst verwöhnen möchte, der kann an dieser Stelle einige wichtige Hinweise und Richtlinien nachlesen. Je nach Alter, Rasse und Stoffwechsel sollte es möglich sein für den Hund ein gesundes Futter zu erstellen und dabei auf Allergien gezielt eingehen zu können.
Alternativen
Vorausgesetzt Ihr Hund verträgt es, können auch Rinderknochen roh gefüttert werden - frei nach dem australischen Tierarzt Dr. Ian Billinghurst: "Gib Deinem Hund einen Knochen", der ein Verfechter der biologisch artgerechten Rohfütterung ist, dem sogenannten Barfing!
Beim Barfen werden Fleisch, fleischige Knochen, Gemüse und Obst ausschließlich roh gefüttert. Ergänzt wird mit Nüssen, Ölen, Joghurt und Quark, gekochtem Reis oder Nudeln. Verzichtet werden sollte dabei unbedingt auf die Fütterung von Schweinefleisch. Es gilt als Überträger des Aujeszky-Virus, der so genannten Pseudowut, die für Hunde tödlich ist.

Da wir uns selbst als Mensch auch nicht täglich ausgewogen ernähren, sollte man sich aber nicht zu sehr verunsichern lassen. Ausgewogenheit wird über Monate erzielt und ist sicher nicht mit jeder einzelnen Mahlzeit notwendig. Außerdem kann ein bisschen Abwechslung nicht schaden oder möchten Sie Ihr Leben lang täglich das gleiche essen?
Foto: (c) mein-hundefutter.net